Der Sage nach früher von Geistern beschützt – heute nur noch Grundmauern mit einem imposanten Fels in der Mitte: Die Burg Beilstein im Wald bei Kaiserslautern. Spannend: Rein kommt man über eine Brücke!
Überblick über die Burgruine Beilstein
Wer sich nach Ruhe und Waldbaden sehnt, wird bei der Beilstein fündig: Gut erreichbar und doch unbekannt genug, dass sie als Ziel nicht überlaufen ist. Mutmaßlich tut auch der Zerstörungsgrad sein Übriges:
Heute sind lediglich die Grundmauern, eine moderne Behelfsbrücke und der massive Zentralfels noch erkennbar. Angeblich erstreckte sich die Burg früher auch noch über die sichtbaren Grundmauern hinaus – ob das wirklich stimmt, kann die Landesarchäologie vermutlich besser sagen.
Spannendes Ausflugsziel, wenn man Anreise und Andrang mal entspannt möchte. Absolut krass: die absolute Ruhe bei Sonnenuntergang wenn kein anderer Mensch in der Nähe ist.
Apropros Nähe: Mit einer Wanderung kann man insbesondere den Heiligenbergtunnel als größten Eisenbahntunnel der Pfalz erkunden (sowohl die Eingangsportale als auch die ehemaligen Rauchschornsteine über ihm). Daneben befindet sich fußläufig noch der kleine Aussichtspunkt Rummelshalde – der ist mit einem schönen, schmalen Pfad mit der Beilstein verbunden. Für Lost Place Freunde gibt es ein Stück weiter noch viele alte Munitionsbunker aus der Zeit des kalten Krieges.
Beste Zeit zum Besuchen
Beste Jahreszeit: Frühling, Sommer, Herbst, Winter
Beste Uhrzeit: Tagsüber, Sonnenuntergang
Chris' (Geheim-) Tipp
Durch seine gute Erreichbarkeit super als Einstiegsziel für neue Wanderer geeignet. Dass nur noch Grundmauern und der zentrale Fels stehen, regt die eigene Kreativität an (Plus: “Zugbrücke” über den Burggraben!)
Ortsbewertung
Erreichbarkeit
Aussicht
Umgebung
Weitere Bilder der Burgruine Beilstein
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Anfahrt & Parken
Direkt an der Bundestraße B37 von Kaiserslautern nach Hochspeyer in den Wald einfahren. Dort finden sich Stellplätze für ca. 5 Pkws. Von dort ist es nur ein kurzer Fußmarsch.
(Alternativ könnte man auch beim Ruheforst parken, muss dann jedoch ein paar Meter Fahrradweg an der Bundestraße entlang zum anderen Parkplatz laufen.)
Geschichte & Hintergründe zum Ort
Um die Beilstein rankt sich die Sage eines bildschönes Burgfräuleins, das keinen Mann wollte. Beschützt wurde sie dabei von zwei Geistern. Junker Hanno wollte sie trotzdem und versuchte sie deswegen zu entführen: Eine Berührung der Geister später war er tot. Und so machte die Sage die Runde bis Jahre später ein betrunkener Handwerksbursche wettete, er könne immerhin die Burg dreimal ungeschoren umlaufen. Sein Ende war jedoch dasselbe: Eine Berührung der Geister – und er war tot.
Lokal geisterte auch noch der Mythos umher, dass die Burg von Raubrittern genutzt wurde. Und übrigens: In den 00er-Jahren war die Brücke noch kein Metallgerüst sondern aus Holz – leider war sie baufällig und wurde durch Metall ersetzt.

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