Eine der besterhaltendsten Ruinen der Pfalz: Die ehemals mächtige Burg Gräfenstein bei Merzalben. Kostenlos zugänglich und alleine wegen dem imposanten Ausblick vom Bergfried immer einen Besuch wert.
Überblick über die Burg Gräfenstein
Früher mächtig, heute immer noch erkundenswert: Die Gräfenstein bei Merzalben. Als einzige Burg Deutschlands hat sie einen sechseckigen Bergfried – um damit feindlichen Angriffe besser standhalten zu können.
Ironischerweise brandte die Burg dann im Mittelalter durch Unvorsichtigkeit der Bewohner aus. Ab dann war sie unbewohnbar.
Heute steht Burg Gräfenstein für eine der beeindrucksten Burgen im Pfälzer Wald mit einem tollen 360° Panorama – insbesondere vom 17 Meter hohen Bergfried, der frei zugänglich ist.
Der Besuch lohnt sich ganz besonders in der Morgen- oder Abenddämmerung, wenn weiches Licht die Umgebung in Orange- und Rottöne taucht. Oder tagsüber. Eigentlich immer.
Beste Zeit zum Besuchen
Beste Jahreszeit: Frühling, Sommer, Herbst, Winter
Beste Uhrzeit: Sonnenaufgang, Tagsüber, Sonnenuntergang
Wanderung zur Burg Gräfenstein
Um die Burg Gräfenstein zu Fuß zu erkunden, empfehle ich die folgende Wander-Tour: Tour auf Komoot ansehen. Weitere spannende Wandertouren in der Pfalz findest Du in meiner Kalendertouren-Sammlung.
Chris' (Geheim-) Tipp
Der nahegelegende Winschertfels bietet sich immer für eine Kombi-Wanderung an. Fußläufig ist auch ein kleines Hänsel-und-Gretel-Haus erreichbar (s. verlinkte Wandertour). Ganz hartgesottene erwandern Burg Gräfenstein und den Luitpoldturm an einem Tag.
Ortsbewertung
Erreichbarkeit
Aussicht
Umgebung
Weitere Bilder der Burg Gräfenstein
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Anfahrt & Parken
Großer, kostenloser Waldparkplatz direkt am Fuß des Burgbergs. Von dort Aufstieg über einige Treppen oder als Umweg über eine Rampe mit weniger starker Steigung.
Geschichte & Hintergründe zum Ort
Die Burg Gräfenstein entstand im 12. Jahrhundert unter den Staufern – erste Erwähnung: 1237. Nach mehreren Besitzerwechseln erlebte sie unter Pfalzgraf Ruprecht ihre Blütezeit, bis sie 1525 im Bauernkrieg erstmals zerstört wurde. Ein verheerender Brand im Dreißigjährigen Krieg (1635) machte sie schließlich zur Ruine – heute ist sie dank umfassender Restaurierung wieder eine der besterhaltendste Burg-Ruine der Pfalz.
Bis vor einigen Jahren war sie außerdem Veranstaltungsort eines großen Mittelaltermarkts. Der ist leider vorerst Geschichte – vielleicht ein Hobby was Du in Zusammenarbeit mit den Einheimischen wiederaufleben lassen willst?

Orte wie dieser machen die Pfalz aus. Als Landschaftsfotograf sammele ich sie im ewig-nutzbaren Pfalz-Kalender – was ist dein Lieblingsmotiv?

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